Walter Riml (1905-1994). Schauspieler, Fotograf und Kameramann – eine biografische Skizze
DOI:
https://doi.org/10.5283/ech.165Schlagworte:
Bergfilm, Arnold Fanck, Freiburger Schule, Leni Riefenstahl, HeimatfilmAbstract
Der vorliegende Beitrag umreißt die Karriere von Kameramann Walter Riml, der eigentlich zum Kunsttischler ausgebildet war und über sein sportliches Talent als Skifahrer Mitte der 1920er Jahre zum Film kam. Dort entwickelte er sich zum Kameraexperten für Bergaufnahmen und arbeitete wiederholt mit Arnold Fanck zusammen und wurde Teil der sogenannten Freiburger Schule. Es folgten Engagements bei Leni Riefenstahl während der 1930er Jahre und in der Nachkriegszeit bei erfolgreichen Produktionen von Heimat- und Kinderfilmen. Riml führte 1955 auch die Kamera für Reinl in Solange du lebst. In den 1960er Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt auf die Arbeit beim Fernsehen, punktuell unterbrochen durch Mitarbeit an Großproduktionen, die wichtigsten darunter Gesprengte Ketten von John Sturges und James Bond 007 – Im Geheimdienst ihrer Majestät.
Literaturhinweise
Ertl, Hans (1982). Meine wilden dreißiger Jahre. Bergsteiger, Filmpionier, Weltenbummler. München u.a.: Herbig.
Fanck, Arnold / Schneider, Hannes (1925). Wunder des Schneeschuhs. Ein System des richtigen Skilaufens und seine Anwendung im alpinen Geländelauf: mit 242 Einzelbildern und 1100 kinematographischen Reihenbildern. Hamburg: Enoch.
Film-Kurier (1934). „Filmkritik. Nordpol ahoi!“. In: Film-Kurier, 16, 19, 2.
Licht Bild Bühne (1934). „Filmbesprechung Nordpol ahoi!“. In: Licht Bild Bühne 21, 89, 5.
Riefenstahl, Leni (1987). Memoiren, 1902-1945. München: Albrecht Knaus.
Downloads
Veröffentlicht
Ausgabe
Rubrik
Lizenz
Copyright (c) 2026 Helma Türk, Christian Riml

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.
